Vorbemerkungen


Die Geschichte dieser Reise geht tatsächlich ein paar Jahre zurück. Wir hatten sie schon mal im Jahr 2020 gebucht. Aus bekannten Gründen wurde sie damals abgesagt. Daher wollten wir es nun nochmal probieren. Das Hotel am Ende der Reise hatte sich zwar geändert, sah aber auch ganz nett aus, weswegen wir auch wieder ein paar Tage Verlängerung dort buchten.
Mitte/Ende Mai wurde ich etwas nervös. Bei einem der gelegentlichen Besuche auf der Studiosus-Webseite stellte ich fest, dass die Durchführung der beiden anderen Termin bereits garantiert war, die unseres Termins aber nicht. Sollte es wieder nicht klappen? An einem Tag Anfang Juni, während wir in der Alpenrose waren, schaute ich nochmal nach. Und jetzt war auch unser Termin gesichert.
Der Rest der Vorbereitungen war schnell erledigt. Nachdem ich mein neues Auto hatte, konnte ich den Parkplatz bei Platzhirsch buchen, die inzwischen auch mit Autonummerernkennung arbeiten. Und als die Reiseunterlagen mit der Buchungsreferenz der Flüge eintrafen, war auch eine entsprechende Sitzplatzreservierung möglich (natürlich gegen Gebühr, wobei diese auf dem Hinflug mit Aegean in der Hinsicht die Hälfte kostete wie auf dem Rückflug mit der LH). Die Lektüre der Reiseführer ging auch etwas schneller als gedacht. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass der Informationsgehalt von Reiseführern, gerade was Details zu Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten immer dünner wird.
Bei den letzten beiden Reisen in diesem Jahr (den ersten in der passiven Altersteilzeit) hatte ich die Unterschiede in der Gemütslage vor der Reise beschrieben. Ohne den früher üblichen beruflichen Stress und die damit verbundene Vorfreude auf den Urlaub einfach wegfahren. Tatsächlich war es dieses Mal etwas anders. Zwar hat sich im Grunde an der selbstbestimmten Gestaltung des Alltags nichts geändert. Aber vielleicht lag es daran, dass die Freizeit (selbstbestimmt) richtig voll ausgefüllt ist. Insofern hatte ich das Gefühl, dass ich da langsam mal herausmüsste. Klingt komisch, Urlaub von der Freizeit und den Hobbys. Aber tatsächlich hatte ich das Gefühl, genau das zu brauchen.
Nebenbei sei auch noch angemerkt, dass sich die Vorbereitungen zu dem Griechenland-Urlaub auch noch teilweise mit den Vorbereitungen für den Südindien-Urlaub im Februar 2027 überschnitten. Obwohl noch einiges an Zeit war, ließen wir schon mal Passbilder für das Visum anfertigen, füllten den umfangreichen Fragebogen des Antrags aus (mit Fragen nach Geburtsorten und Staatsangehörigkeiten der Eltern sowie Auslandsaufenthalte in den letzten 10 Jahren.) Das erforderte durchaus die eine oder andere Recherche. Auch die Idee, ob des frühen Fluges im Februar einen Tag früher mit der Bahn zum Flughafen zu fahren und dort zu übernachten, verfolgten wir weiter. Aber dazu mehr im entsprechenden Reisebericht.

Das Reisetagebuch


Unter dem Menüpunkt "Route" findet sich mein Reisetagebuch. Dort gibt es auch entsprechende Links und die jeweilige Reiseroute.

Fazit


Die Reise
Die Rundreise war eine interessante Mischung aus historischen Stätten aus über 1000 Jahren, vom antiken mazedonischen und hellenistischen Griechenland, über die römische und byzantinische Zeit bis hin zum frühen Christentum. Und das heutige Griechenland sowie die landschaftliche Vielfalt kam auch nicht zu kurz. Das Wetter war uns sehr geneigt. Sonnig, aber nicht zu heiß.
Lediglich die langen Fahrstrecken auf Chalkidiki aufgrund der Lage des Hotels dort waren eher ungünstig. Das frühere Hotel wäre deutlich näher an den Zielorten der letzten drei Tage gewesen.
Die Hotels
Das City in Thessaloniki punktete mit seiner Lage. Ein modern designtes Hotel im Stadtzentrum, allerdings mit ziemlich kleinen Zimmer. Das Frühstück ging so. Dass die Bar mit dem Frühstücksraum identisch ist, machte die abendlichen Abschlüsse etwas ungemütlich.
Das Grand Serai in Ioannina war schon etwas schwieriger. Zwar sind die Zimmer und Bäder des 5-Sterne-Hotels recht groß und komplett ausgestattet (Kosmetiktücher etwa suchten wir in den anderen Hotels in der Regel vergeblich). Aber der orientalische Plüschstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Die nicht steuerbare Klimaanlage ist bei warmem Wetter nicht wirklich akzeptabel. Größter Minuspunkt war allerdings das Restaurant. Dem Abendessen merkte man an, dass hier wahrscheinlich normalerweise niemand isst, wenn nicht Teil einer Gruppe oder vielleicht eines Kongresses (das Hotel ist auch Kongresszentrum). Das Frühstücksbuffet sah erst mal groß aus, bestand aber zu 80% aus süßem Zeug. Künstlicher Organgensaft, Kaffee aus dem Wärmetank und extra Preise für Omelett geht in einem 5-Sterne-Haus überhaupt nicht.
Das Meteora ist ebenfalls modern überarbeitet und besticht durch seine Lage und den Ausblick auf die Felsenlandschaft. Die Zimmer waren ok, wenn auch ebenfalls mit einer zentralen Klimaanlage. Das Abendessen wurde jeweils in mehreren Gängen serviert und war ganz gut. Leider das Frühstück nicht. Wieder nur Kaffee aus dem Warmhaltebehälter. Und nicht mal Rührei o.ä.
Schließlich das Ammon Zeus, das ebenfalls 5 Sterne für sich in Anspruch nimmt. Ebenfalls modern renoviert, was schon mal gut war. Und die individuelle Klimaanlage geht auf die positive Seite. Leider sind Zimmer und Bad sehr klein. Länger wollte ich da nicht wohnen. Das abendliche Buffet war ok und wechselte täglich mit verschiedenen Motto-Abenden. Das Frühstücksbuffet war halbwegs in Ordnung. Endlich gab es wieder Kaffeemaschinen für einen vernünftigen Kaffee und eine Eierstation. Abstriche gab es aber doch. Außer Orangen- und Apfelsaft gab es keine Säfte, und die waren nicht frisch. Das Obst kam weitestgehend aus der Konserve oder war etwas lieblos als große Brocken auf eine Platte geworfen. Die gesunde Abteilung war auch etwas eingeschränkt. Joghurt musste ich mir aus mehreren kleinen Portionsschälchen zusammenkratzen. Das Personal war sehr freundlich. Die Zimmerreinigung aber von Tag zu Tag unteschiedlich gründlich. Alles in allem eher kein 5-Sterne-Haus.
Die Gruppe
Unsere Gruppe bestand aus 21 Reisenden unterschiedlichen Alters, wobei wir eher zum jüngeren Drittel gehörten. Insgesamt eine sehr ruhige Gruppe. Schön war, dass es abends in den Hotelbars immer wieder kleinere oder größere Zusammenkünfte gab.
Die Reiseleiterin
Ioanna hatte eine ruhige, wenn notwendig auch durchaus bestimmte Art, die Gruppe zu führen und uns das alte und das aktuelle Griechenland näherzubringen. Sie verstand es, den Bogen über mehrere Jahrhunderte zu spannen und durchaus kritische Informationen zum heutigen Griechenland zu vermitteln. Hervorzuheben auch ihre Flexibilität, auf die Gruppe einzugehen, z.B. durch die Planänderung bei den Meteora-Klöstern. Unauffällig hatte sie die Gruppe im Blick und registrierte, wenn jemand nicht mehr mit wollte und zum Bus zurück ging, ohne dass man das groß anmelden musste. Immer wieder besorgte sie auch Kleinigkeiten zum Naschen, was uns sonst wahrscheinlich entgangen wäre.
Sotiris, unser Busfahrer, ist ein Meister seines Fachs. Er lenkte den Bus durch die engsten Gassen, an parkenden Autos vorbei und durch enge Bergkurven. Und das in einem geschmeidigen Fahrstil, was gerade bei den kurvigen Bergstrecken sehr angenehm war.

Über den Reisebericht


Links

Zu jeder Station der Reise gibt es Links auf interessante Internetseiten, die mit dem Ziel zu tun haben.
Die Links habe ich zuletzt im Oktober 2026 überprüft.

Reiseroute

Ich zeichne die Reiseroutine mit einem GPS-Logger auf. Bei den einzelnen Tagen findet man jeweils eine Karte mit der Route des Tages.

Zeit zum Schreiben

Im Text des Reiseberichtes finden sich immer wieder Zeitangaben kursiv und in geschweiften Klammern, z.B. {vor dem Frühstück}. Das hat folgende Bewandnis. Bei vielen Reisen in der Vergangenheit hatte ich während der Reise nur Stichpunkt oder Halbsätze geschrieben und den Text nach der Rückkehr ausgearbeitet. In Australien erschien mit das bei einer 4-Wochen-Reise als wenig geeignet. Also hatte ich damals während der Reise den Text bereits richtig geschrieben und das oft spät in der Nacht oder während längerer Busfahrten. Dabei hatte ich immer vermerkt, wann der entsprechende Text entstanden ist. Dieses Tagebuch im Tagebuch habe ich nun auch wieder geführt.

Die Gallery

Neben dem Reisebericht sind die Bilder natürlich das wichtigste Element. Diese finden sich unter dem Menüpunkt "Gallery". Da die Bearbeitung der Bilder etwas Zeit in Anspruch nimmt, ist die Gallery in der Regel erst einige Wochen oder Monate nach der Veröffentlichung der Webseite gefüllt. Hinter jedem der kleinen Bilder ist das jeweilige Bild in der vollen Auflösung durch Anklicken aufrufbar. Das kann schon mal ein wenig dauern aufgrund der Bildgröße.